Grußworte


Verein SOLIDAR e.V.

 

 SOLIDAR e.V.

 

 

Liebe Menschen,

der Verein SOLIDAR e.V. engagiert sich seit 25 Jahren für ältere und pflegebedürftige Menschen.

Das Ziel der Kampagne „Demenz und wir“ ist, das Thema Demenz durch Aufklärung und Information zu enttabuisieren. Der Schwerpunkt der Initiative ist, einen gesamtgesellschaftlichen Bewusstseinswandel zu erreichen. Mit künstlerischen Mitteln nutzen wir die direkte Begegnung der Welten demenziell veränderter Menschen mit der „Normalität“. In enger Zusammenarbeit mit einer Einrichtung aus den Niederlanden nutzen wir die Konzepte, die dort entstanden sind. Mit der Idee zu dieser Kampagne haben wir im April 2010 begonnen. Mit dem Oberbürgermeister der Seestadt Bremerhaven, Herrn Melf Grantz, und dem Honorarkonsul der Niederlande im Land Bremen, Herrn Hylke Boerstra, hat die Kampagne außerordentliche Fürsprecher gefunden. Bei der Umsetzung dieses Projektes haben wir besonders durch Herrn Stadtrat Klaus Rosche und Herrn Klaus Krancke (Referat für Ältere) große Unterstützung erfahren. Wir danken dem Stadttheater Bremerhaven und insbesondere seinem Intendanten Herrn Ulrich Mokrusch, dafür, das sie sich mit dem Festival „ODYSSEE: ERINNERN“ dem Thema Demenz widmen. Dies bringt auch unsere gemeinsame Broschüre zum Ausdruck.

Unser Dank gilt auch Herrn Michael Ganß und Herrn Erpho Bell, die mit Fachwissen und Kompetenz die inhaltliche Entwicklung der Konzeption verantwortet haben. Mit Theateraufführungen, Kunstworkshops, Ausstellungen mit künstlerischen Arbeiten von Menschen mit Demenz, Lesungen und vielen Gesprächen möchten wir erreichen, dass Bürgerinnen und Bürger aus Bremerhaven und umzu sensibilisiert werden für das Thema Demenz.

Honorarkonsulat des Königreichs der Niederlande in Bremen

Hylke Boerstra Honorarkonsul der Niederlande in Bremen

Hylke Boerstra
Honorarkonsul der Niederlande in Bremen

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Thema Demenz geht uns alle an. Die Veränderungen eines Menschen und seiner Lebensbedingungen – ob mit demenzieller Veränderung oder ohne – stoppen nicht an Ländergrenzen. Als niederländischer Honorarkonsul in Bremen freue ich mich, wenn sich Holländer und Deutsche zusammentun, um Wege abzustecken, die den von Demenz betroffenen Menschen in den Mittelpunkt stellen.

Seit den späten Siebziger Jahren entwickelte die Sozialpolitik der Niederlande neue Konzepte zum Umgang mit den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft. So entstanden Einrichtungen wie das Haus „De Bleerinck“ in Emmen, die neben Pflegeorten vor allem neue Lebensräume schufen.
Es ist schön, dass die Stadt Bremerhaven sich mit der Kampagne „Demenz und wir – zusammen leben mit Demenz“ von Anfang an auch mit den Konzepten und den Machern in den Niederlanden verbunden hat. So entsteht eine europäische Dimension, von der alle Seiten profitieren.

Seestadt Bremerhaven

Bremerhaven

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Demenz als Krankheit ist inzwischen weit verbreitet. Es ist eine Tatsache, dass wir alle in Zukunft im Alltag immer mehr mit Menschen mit Demenz zu tun haben werden. Das ist auch eine Folge des demografischen Wandels und damit eine Herausforderung für die Solidargemeinschaft. Der Umgang mit Demenz als Gesellschafts-Krankheit ist nur gemeinsam leistbar. Unter dem Motto „Zusammen leben in Bremerhaven“ rückt deshalb der Verein SOLIDAR die Demenz ins Licht und holt diese Krankheit aus dem Schattendasein des Tabu-Themas. Dafür danke ich dem Verein. Die Kampagne nutzt das Mittel der Kunst, um eine Auseinandersetzung zu ermöglichen und die Lebensqualität von Betroffenen und Angehörigen zu verbessern. Das ist nur durch eine Debatte in der Mitte der Gesellschaft möglich. Das einmalige Konzept von „Demenz und wir“ schiebt diese Debatte mit öffentlichen und mit geschlossenen Veranstaltungen an.

 

Klaus Rosche Stadtrat für Soziales, Jugend, Familie, Frauen und Arbeitsmarktpolitik

Klaus Rosche Stadtrat für Soziales, Jugend, Familie, Frauen und Arbeitsmarktpolitik

Bremerhaven

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

als Sozialstadtrat begrüße ich die Initiative, die der Verein SOLIDAR mit der Kampagne „Demenz und wir“ gestartet hat. Das Thema „Demenz“ wird uns alle in den kommenden Jahren zunehmend beschäftigen,  –  im Privaten wie im Beruf. Mit der Kampagne wird das Thema in Bremerhaven erstmals gezielt in die Öffentlichkeit gebracht. Die gewählte Form über die Künste ermöglicht die Verbindung von Fachwissen mit direktem Erleben. Ich freue mich, dass das Projekt von vielen Akteuren in unserer Stadt so positiv angenommen und engagiert unterstützt worden ist. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Mitwirkenden und Unterstützern.

Dieses Projekt soll keine einmalige Aktion bleiben, sondern nach dem Ende der Veranstaltungsreihe so in unser Bundesprojekt „Lokale Allianz für Menschen mit Demenz“ eingebunden werden. Das Bundesprojekt will neue Projekte zu dem Thema entwickeln, um über Demenz rundum zu informieren, Anregungen für die tägliche Praxis zu geben und erforderliche Unterstützungsformen zu entwickeln. Dies kann am besten gelingen, wenn sich neben den Institutionen viele Interessierte, Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen quasi als Experten in eigener Sache mit einbringen.

Ich bin mir sicher, dass Sie informative und auch anregende Veranstaltungen erleben werden. Ein wesentliches Element dieser Veranstaltungen ist es, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Sollten Sie Fragen und Anregungen haben oder selbst an der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz mitwirken wollen, so stehen Ihnen die Veranstalter, Akteure und auch meine Mitarbeiterin im Pflegestützpunkt gerne für Gespräche zur Verfügung.

In diesem Sinne freue ich mich, wenn wir uns auf einer der Veranstaltungen treffen und verbleibe bis dahin mit freundlichen Grüßen.

 

HAUS IM PARK

Christine Doherr, Einrichtungsleiterin

Christine Doherr, Einrichtungsleiterin

Haus im Park

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Das HAUS IM PARK ist eine spezialisierte und beschützende Pflegeeinrichtung für Menschen mit Demenz. Unser Ziel ist es, einen Menschen trotz seiner dementiellen Veränderung nicht einzugrenzen, sondern neue Freiräume zu schaffen, ihm menschliche Zuwendung sowie fachliche Hilfe und Pflege auf höchstem Niveau zu geben.

Es ist uns ein wichtiges Anliegen das Thema „Leben mit Demenz“ aus unserer Einrichtung in die Stadt Bremerhaven hinaus zu tragen.

Als Kooperationspartner des Projektes „Demenz und Wir“ freuen wir uns, aktiv  im Theaterprojekt „Über Schiffe gehen“ eingebunden zu sein. Zusätzlich begleiten wir das Projekt mit einem Fachvortrag, einer Lesung und dem „Markt im Park“.